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Kein Supermarkt auf der grünen Wiese
Liebe Anwohnerinnen und Anwohner,
es ist ruhig geworden. Die Ruhe vor dem Sturm? Wir hoffen nicht!
Zum Stand der Dinge:
Nach der Ratssitzung vom 04.12.2007, auf der ein sog. „Feststellungsbeschluss“ gefasst wurde, wartet man nun auf die Bezirksregierung, die die 94. Änderung des Flächennutzungsplanes genehmigen muss. Zum weiteren Vorgehen schreibt Frau Thünker-Jansen, Stadt Troisdorf:
"Der Bebauungsplan B 181 soll Ende der 1. Jahreshälfte 2008 zur Satzung beschlossen werden."
Wenn der Bebauungsplan dann aufgestellt ist, wird uns der Klageweg geöffnet, leider nicht vorher.
Soweit zu den Plänen der Stadt. Falls noch jemand der Ratsmitglieder hier auf unserer Seite vorbeischaut, habe ich noch zwei Fotos vom heutigen Tag (15.03.2008) gemacht, der den Zustand der Hecke, die uns Anwohner ja auch vor dem geplanten überdimensionierten Supermarkt der Firma REWE schützen soll:

… Und so sieht es zu 70% des Jahres eben auch aus: Freie Sicht auf ein unbebautes Feld, Ruhe und Naherholung, oder – wenn es nach dem Willen der Stadt geht – dann auf eine Mauer oder wahlweise den REWE-Markt oder Parkplatz, mit Lärm von 5.00 Uhr morgens bis abends um 23.00 Uhr …
Über unseren Bürgermeister, der ja bis heute seine Aufmerksamkeit unserem Anliegen leider nicht widmet, konnte man in den vergangenen Monaten einiges Interessantes lesen, dies noch zum Nachlesen:
1. Auszug aus dem Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel:
"Zurzeit suchen wir weiter nach Möglichkeiten, die Attraktivität der Innenstadt durch die Ansiedlung weiteren Einzelhandels zu steigern. Wir führen hier zurzeit etliche Gespräche mit dem Ziel, bestehende Sortimentslücken zu schließen und hierdurch mehr Käufer und damit Kaufkraft in die Innenstadt zu ziehen."
Mir muss da etwas entgangen sein – kann man nun ein und denselben EURO auch zweimal ausgeben? Lieber Herr Bürgermeister, vielleicht sollten Sie und die CDU sich zunächst einmal überlegen, wo Sie die Kaufkraft denn nun haben wollen – sinnlos, auf der grünen Wiese am Krausacker, oder eben doch jetzt in der Innenstadt von Troisdorf? Wie soll denn ihr Konzept jetzt noch funktionieren, oder meinen sie, die Bürgerinnen und Bürger von Troisdorf-Bergheim (sowohl Jung als auch Alt) haben soviel Geld auf der hohen Kante, dass Sie nun am Krausacker und in die Innenstadt gehen, wo doch der REWE-Markt ein Vollsortimenter werden soll? Ich habe es noch nie erlebt, dass man im Rat eine Entscheidung trifft, und der Bürgermeister diese knapp einen Monat später ad absurdum führt. Aber dazu möge sich jeder selber seine Meinung bilden.
2. Die Lustreise des Manfred Uedelhofen (Kölner Stadtanzeiger vom 21.02.2008)
"Bürgermeister Manfred Uedelhoven und weitere Troisdorfer Teilnehmer einer Reise auf eine norwegische Bohrinsel, müssen den Ausflug aus eigener Tasche bezahlen: Uedelhoven bestätigte auf Anfrage des „Rhein-Sieg-Anzeiger“, dass das Verfahren gegen Geldauflagen eingestellt worden ist. Eine Summe wollte Uedelhoven nicht nennen. Dem Vernehmen nach liegen die Kosten bei 4500 Euro. Insgesamt fuhren 14 Troisdorfer 2003 mit, darunter außer Uedelhoven drei weitere Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke."
Es sind schon Politiker für weniger zurückgetreten – aber wohl nicht in Troisdorf.
Wir bleiben am Ball.
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Wir danken für Ihre Unterstützung!

Am 10. Mai 2007 um 18 Uhr findet im Rathaus Troisdorf eine öffentliche Anhörung zur 94. Änderung des Flächennutzungsplanes und zm Bebauungsplan B 181 statt.
Bei dieser Anhörung gilt es, unsere Bedenken hinsichtlich des Planungsstandortes zu äußern und die Problematiken darzulegen, vor die wir durch die Realisierung dieses Nahversorgunsplans gestellt werden. Wir bitten alle Nachbarn und Bürger Bergheims um zahlreiches Erscheinen – und kritische Fragen!
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